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Grundsteuerreform

Eins steht fest: Die Grundsteuerreform bringt für Grundstückseigentümer ab dem kommenden Jahr einen erheblich höheren Verwaltungsaufwand mit sich. Gerade bei gewachsenen Immobilienstrukturen ist eine kurzfristige Datenzusammenstellung und -übermittlung nur eingeschränkt möglich. Wir raten Ihnen, sich bereits jetzt mit der Thematik auseinanderzusetzen, um optimal vorbereitet zu sein. Denn spätestens dann, wenn das Finanzamt Sie zur Abgabe der Grundsteuererklärung(en) auffordert, müssen Sie als Grundstückseigentümer aktiv werden. 

Nach Bekanntgabe des Aufforderungsschreibens haben Sie einen Monat Zeit, sämtliche Informationen und Unterlagen zusammenzustellen und Ihre Grundsteuererklärung beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Wer die Frist versäumt, läuft der Gefahr ein, Verspätungszuschläge zahlen zu müssen. Um genau das zu vermeiden, möchten wir Ihnen unsere Unterstützung anbieten.

In nur wenigen Schritten erstellen wir kollaborativ Ihre Grundsteuererklärung(en). Hierzu bieten wir ein zeitgemäßes digitales Tool, welches durch intelligente Hilfestellungen und nützliche Tipps einen schnellen und komfortablen Datenaustausch garantiert. So wird gewährleistet, dass Ihre Erklärung(en) vollständig, fristgerecht und vor allem durch Fachkräfte geprüft beim Finanzamt eingehen.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns gerne direkt per grundsteuer@gamapa.de oder nutzen Sie das folgende Kontaktformular:

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    Worum genau geht es eigentlich bei der Grundsteuerreform?

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat im April 2018 die geltende Grundsteuerberechnung für verfassungswidrig erklärt. Grund hierfür seien die sich durch die völlig veralteten Datengrundlagen ergebenden Wertverzerrungen. Durch die Grundsteuerreform soll es allerdings nicht zu einem höheren Grundsteueraufkommen kommen, dem sollen die Gemeinden durch Anpassung der kommunalen Hebesätze entgegenwirken.

    Nun sollen alle Grundstücke zum Feststellungszeitpunkt 1. Januar 2022 neu bewertet werden. Danach erfolgt alle sechs Jahre eine Neubewertung. Bislang wurde die Grundsteuer auf Basis von Einheitswerten berechnet, die zuletzt 1964 festgesetzt und seitdem fortgeschrieben wurden. Das Grundsteuerreformgesetz sieht eine Neufestsetzung der Grundsteuer auf der Grundlage der neuen Grundsteuerwerte auf den 1. Januar 2025 vor.

    Die Grundsteuer berechnet sich auf Basis des Grundsteuerwerts in Abhängigkeit von der jeweiligen Grundstücksart. Hierzu hat der Bund ein eigenes Modell zur Neuberechnung entwickelt, das in den meisten Bundesländern übernommen wird. Einige Länder werden infolge der Ländereröffnungsklausel jedoch auf eine vom Bundesmodell abweichende Regelung zurückgreifen, was die die Übersichtlichkeit der Ermittlungsverfahren verkompliziert.

    GANTEFÜHRER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Anwälte